AHV, die Alters- und Hinterlassenen Versicherung detailliert erklärt.

Die AHV hat das Ziel, die Existenz im Alter abzusichern.

Damit sollen die wichtigsten Bedürfnisse im Leben abgesichert sein. Ohne zusätzlichen Renteneinnahmen klappt es eher selten, da die Einkünfte zu gering sind. Für die Berechnung der AHV- Rente sind die Beitragsjahre ausschlaggebend. Wer ohne Lücken ab dem 20. Geburtstag bis zum ordentlichen Rentenalter AHV- Beiträge zahlt, hat Anspruch auf eine Vollrente. Beitragslücken führen zu einer Rentenkürzung. Ein fehlendes Beitragsjahr bedeutet eine Rentenkürzung von ca. 23 Prozent.

 

Die Summe der Rente hängt jedoch nicht nur davon ab, ob Sie die vollständigen Beitragszahlung vorweisen können. Sie wird auch von der des durchschnittlichen Jahreseinkommens beeinflusst. Das sich zusammen setzt aus dem während der Beitragszeit erzielten eigenen Einkommen, welches für die Berechnung der Rente mit einem Aufwertungsfaktor der Preis- und Lohnentwicklung angepasst wird.

 

 

 

Maximalrente wird ab einem Durchschnittseinkommen von 77400.- erreicht.

Wer später mehr als das Rentenbildende Lohnmaximum verdient, kann damit geringere Einkommen früherer Jahre ausgleichen. Mehr als die Maximalrente kann man nicht bekommen. Die AHV- Rente werden alle zwei Jahre an die allgemeine Lohn- und Teuerungsentwicklung angepasst. Steigt die Jahresteuerung über vier Prozent, kann der Bundesrat auch vor Ablauf der zwei Jahren handeln und eine Rentenerhöhung beschliessen.

 

 


Gutschriften für die AHV wenn Kinder erzogen werden.

Wer ein oder mehrere Kinder unter 16 Jahren hat, erhält Erziehungsgutschriften. Für verheiratete Eltern gibt es diese nur einmal; sie wird ihnen je hälftig gutgeschrieben. Es gibt neben Erziehungsgutschriften auch Betreuungsgutschriften. Diese werden denjenigen angerechnet, die zu Hause nahe Verwandte betreuen, die hilflos sind, so wie z.B. Eltern Grosseltern oder Geschwister. Die Erziehungs- und Betreuungsgutschriften betragen 38700 Franken pro Jahr. Dieser Betrag wird aber nicht ausbezahlt, sondern dem AHV- Konto als Einkommen gutgeschrieben. Somit kann die dereinstigen AHV- Rente unter Umständen viel höher aus fallen. Im Unterschied zu den Erziehungsgutschriften müssen die Betreuungsgutschriften jedes Jahr bei der Ausgleichkasse angemeldet werden. Damit kann die Anspruchsvoraussetzungen überprüft werden. Wenn Sie verheiratet sind, wird bei der Rentenberechnung das Einkommen beider Partner je zur Hälfte angerechnet. Die Einkommen werden addiert und zwischen den Partnern aufgeteilt das nennt man Splitting. Die Halbierung bezieht sich nur auf das Einkommen, die in der Ehe erzielt wurden. Vor und nach der Ehe verdientes Einkommen wird nicht geteilt. Wenn nur ein Ehegatte einem AHV- pflichtigen Erwerb nachging, so wird das entstandene Einkommen ebenfalls je zur Hälfte beiden Partnern angerechnet. Verlangen Sie nach einer Scheidung die Einkommensteilung sofort. Die Formulare dafür sind bei den zuständigen AHV-Ausgleichkassen oder im Internet verfügbar. Reichen Sie die Anmeldung fürs Splitting noch Möglichkeit gemeinsam ein, dann kann eine Teilung rascher von statten gehen.

 

 





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